Das fängt ja gut an!

Unsere Präsenz in den Segelmedien steigt kontinuierlich. Das zeigt sich auch zum Jahreswechsel. Sowohl YACHT als auch SEGLER-ZEITUNG bedienen ihre Leser jeweils in der ersten Ausgabe des Jahres mit ganz verschiedenen Artikeln, in denen jedoch hervorragend unsere Botschaften herüber kommen. Volle Pulle in Rauschefahrt.

Die Segler-Zeitung setzt ihren halbseitigen Artikel unter die Überschrift „Deutsche 2.4mR bringen Klasse weltweit in Schwung„. Darin konstatieren sie unseren starken Mitgliederaufschwung, begründet durch

  • die Abkehr vom Image des ,,Behindertenbootes“ zum Image einer inklusiven Bootsklasse auf höchstem seglerischen Anspruchsniveau
  • der konsequenten Präsenz in renommierten Vereinen bei internationalen Deutschen Meisterschaften
  • der Entwicklung von attraktiven und innovativen Regattakonzepten wie der Triple Match oder der Mixed Inclusion Trophy sowie
  • der guten Pressearbeit auf der eigenen Webseite.

Gleichzeitig strahlen wir international in die International Class Association aus sowie in Richtung World Sailing, wo unsere Forderung, die Bootklasse 2.4mR in das Programm der regulären Olympischen Spiele aufzunehmen, nicht mehr nur belächelt wird:

„Die Erkenntnis, mit dem 2.4mR ein einmaliges Sportangebot für das Internationale Olympische Komitee zu haben, führte jetzt dazu, dass bei den Hempel World Cup Series in Genua (13. bis 19. April 2020) die Klasse erstmals „offen“ starten soll.“, so die Segler-Zeitung.

Unter Titelfestival vor Travemünde wird in derselben Ausgabe der Segler-Zeitung darauf hingewiesen, dass wir vor Travemünde im Juli dieses Jahres sowohl die Deutschen als auch die Europameister küren und fügt hinzu: „Das Ein-Personen-Kielboot etabliert sich immer mehr als die Inklusionsdisziplin schlechthin und erlebt in Deutschland einen großen Aufschwung.“

In der YACHT ist es dann Kalle Dehler unter „Der Spätberufene„, der über seinen Einstieg in die 2.4mR-Klasse berichten darf. Insbesondere die WM in Genua findet bei Kalle besondere Erwähnung: „Weltmeisterin in dieser inklusiven Klasse wurde eine Frau mit Behinderung.“

Das Jahr kann mit den Berichterstattungen über uns so weitergehen in 2020. Einfach in jeder Ausgabe von YACHT und SEGLER-ZEITUNG einen wahren Bericht über unsere Klasse!

Immer mehr Presse

Die Klasse macht sich weiterhin. Das wird auch sichtbar in der immer stärkeren Präsenz in der Presse, so z. B. in der SEGLER-ZEITUNG. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die einzelnen veranstaltenden Clubs zunehmend (häufig über den Landesverband) Berichte für dieses Fachblatt schreiben. Das liegt schließlich in allen Segelclubs aus. Danke dafür!

Wir versuchen, die entsprechenden Artikel im Pressespiegel auf unserer Seite zu verewigen.

So können wir denn im August in der Segler-Zeitung lesen, dass

  • Bernd Zirkelbach als Vize-Europameister speziell auch vom Berliner Segler-Verband gewürdigt wird,
  • Heiko Kröger erneut bei der Kieler Woche gewann, Kalle Dehler aber „einen starken Auftritt hinlegte“, als „Neueinsteiger perfekt in die Klasse gefunden hat und „dem 63-Jährigen die Zukunft gehört“,
  • unsere Klasse den Bostalsee international bekannt macht durch die (wiederum) starke Beteiligung aus GER, FRA, NED, LUX, BEL, und
  • die Kieler-Woche-Sieger anstehen zur Wahl des Monats bei SAIL24.com, darunter dann auch Heiko.

MITeinander – Mixed Inclusion Trophy

Erstmals bei der Kieler Woche 2019 wird von der 2.4mR-Klasse ein neues Wettbewerbs-Format präsentiert. Ausgesegelt wird die Mixed Inclusion Trophy. Die Ergebnisse von drei Booten werden zusammengerechnet, die Mannschaft mit den wenigsten Punkten gewinnt. Das Besondere: die Mannschaften werden so zusammengesetzt, dass man gleich erkennt, im 2.4er sind alle wettbewerbsfähig, ob behindert, nicht-behindert, ob Mann oder Frau.

Gemeldet sind die folgenden Mannschaften:

GBR Team JAZZ
GBR 134  Jazz Turner
GBR 153  Martin Whittinham-Jones
GBR  872  Steve Bullmore

GER Team SUSANNE
GER  25 Susanne Krause
GER  10 Kalle Dehler
GER 144 Heiner Forstmann

GER  Team SABINE
GER 163 Sabine Mohr
GER      1 Heiko Kröger
GER    63 Stefan Klötzig

GER Team KARIN
GER  72  Karin Hofmann
GER     4  Jürgen Freiheit
GER     7  Ulli Libor

Wir wollen damit publikums- und pressewirksam weiterhin an unserem Image als einzigartigem Regattaboot für Menschen mit und ohne Behinderung sowie beiderlei Geschlechts arbeiten, wie es keine andere Sportart bietet.

Verwobener Preis für gemixte, inklusive Mannschaft

Medienpräsenz 3/18

Nicht nur in Kiel, sondern auch in der „Provinz“ schlagen 2.4-Segler immer wieder Medienwellen.

Poldi Käther machte am 6. Juni in der Berliner Morgenpost Schlagzeilen mit „Zurück auf´s Boot, zurück ins Leben“, in dem detailliert geschildert wird, wie er aus einem aktiven Leben gerissen wurde und nicht zuletzt über die Segelei zurück ins Leben fand.

Maik Aberle segelte mit dem 2.4er in die Innenstadt von Hoyerswerda. Das nahm die Sächsische Zeitung am 19. Juni zum Anlass zu titeln „Ein Segelboot vor der Johanneskirche“ und berichtet ebenfalls über den unbeugsamen Willen, der mit Hilfe der Segelei wieder zu einem neuen Leben geführt hat.

Fazit: Im 2.4mR steckt ein ungeheures Potential!!

Übrigens: Alle Presseveröffentlichungen, von denen der Sekretär Kenntnis hat, finden sich im Pressespiegel auf dieser Webseite. Hinweise jederzeit willkommen!

 

Jahresrückblick Bostalsee

2016 – Was war denn da so los bei den 2.4ern vom Bostalsee?
Die Kran-Anlage am Leistungszentrum Bosen brachte die 2.4mR-Segler nach vorn.

Zweimal Platz 1 für Ulli Libor: Deutsche Rangliste und Central European Cup
Durch die neue Kran-Anlage am Bostalsee (STG-Stützpunkt) waren für die inklusive Bootsklasse der 2.4mR-Segler ideale Trainingsbedingungen geschaffen worden. Auch bei schwierigen Windverhältnissen konnten die Segler der saarländischen Clubs gemeinsam mit weiteren Seglern aus der Region in der Saison 2016 erstmals regelmäßig trainieren.
Ein großer Gewinn für die Segler ist Ulli Libor, seit zwei Jahren Mitglied im SC Bosen.
Mit seiner Erfahrung und seinen Erfolgen (Jugend-, Deutscher- und Europameister / Olympiateilnehmer und –mannschaftsleiter) vermittelte er effektives Bootshandling und schloß Lücken im Bereich Segeltaktik. Bedingt durch den milden Winter in 2016 begannen die 2.4er sehr früh im Jahr mit dem Training, was sich bereits bei den ersten Regatten bemerkbar machte.

Eine starke, internationale Gruppe 2.4er-Segler fand sich zu Pfingsten am Bostalsee ein zur Saar-Lor-Lux-Regatta, beispielhaft organisiert von Michael Jakobs (YC Saarbrücken), der allerdings feststellen musste, dass die Doppelbelastung von Regatta-Organisator und Regatta-Teilnehmer das Segel-Ergebnis arg nach unten „drückt“. Mit seiner Leistung zu Saisonende kann er aber sehr zufrieden sein: Platz 11 in der Deutschen Rangliste und Platz 5 im Central European Cup. Mit zweimal Platz 1 beendete Ulli Libor seine erfolgreiche Regattasaison: In der Deutschen Rangliste und im Central European Cup.

Michael Kempf vom YCSB konnte leider in 2016 nicht an vielen Regatten teilnehmen und schloss die Saison auf Platz 30 Dt. Rangliste. Das Training werden die 2.4er am Bostalsee aufnehmen, sobald die Wasser- und Temperaturbedingungen ausreichend sind. Highlight der Saison 2017 wird die WM in Holland sein – ein spezielles, internationales Training mit Ulli wird die Segler darauf vorbereiten.


Anne Nehrenberg / Presse LVSS