Triple Match Trophy 2019

Es ist schon „Tradition“. Vor der Deutschen Meisterschaft wird seit 2017 die Triple Match Trophy ausgesegelt. Jeweils drei Boote treten im ko-System gegeneinander an, direkt vor den Augen der Zuschauer des veranstaltenden Vereins und mit Kommentierung durch einen versierten 2.4mR-Segler.

Auch dieses Jahr in Essen gab es dieses schöne Event allerdings wegen des Wetters mit überschaubarer Zuschauerzahl, aber Preisverteilung am Schluss durch den Oberbürgermeister der Stadt Essen, Herrn Kufen.

16 Starter aus vier Nationen einschließlich drei Lokalmatadoren vom Baldeneysee wollten es dieses Jahr wissen und die Auslosung ergab spannende Paarungen.

Die erste Wettfahrt gewann Alexander Sadilek gegen Michael Jacobs und Henk van Heuvelen, im zweiten Rennen bezwang Ulli Libor, Bernd Zirkelbach und Matthias Pape. Das dritte Rennen ging an Heiko Kröger vor Wolfgang Grupe und Andreas Greufe, während das vierte der TMT-Gewinner Jürgen Freiheit von 2017 vor Christoph Trömer und Ludger Jokisch, einem jahrzehntelangen Baldeneyspezialisten für sich entschied. In der fünften Wettfahrt traten dann vier Segler an, wobei die ersten beiden weiter kamen, wobei sich Tim Trömer und Ben van Cauwenbergh für die nächsten Runde vor unserem Ehrenvorsitzenden Matti Kortke und dem H-Boot- und Drachensegler Hans Walter Finck qualifizierten.

Im zweiten Flight qualifizierten sich Ulli Libor und Tim Trömer direkt für das Finale, während die übrigen vier noch in einen Hoffungslauf mussten, den Alexander unter großem Jubel gewann.

Start zum Hoffnungslauf

Am Ende traten also Ulli Libor, Alexander Sadilek und Tim Trömer final gegeneinander an. Ulli Libor ließ den beiden anderen keine Chance und siegte souverän vor Tim und Alexander.

Preisübergabe durch Oberbürgermeister Kufen

Das TMT-Finale 2019 war wiederum eine gelungene Veranstaltung mit viel Freude für die Teilnehmer und der Demonstration der Zuschauerfreundlichkeit von 2.4mR-Rennen auf engem Raum.

Detlef Müller-Böling, GER 99

Triple Match Trophy – Neuer Modus

In den letzten beiden Jahren fanden im Rahmen von sieben Wettfahrten überall in Deutschland Qalifikationsrennen zur Teilnahme am Finalrennen vor der jeweiligen Deutschen Meisterschaft statt. Nach zwei Jahren haben wir die Erfahrungen mit diesem auch als Marketingsinstrumet für unsere Klasse gedachten Regattaformat ausgewertet mit folgenden Ergebnissen:

Triple Match Gewinner 2017: Jürgen Freiheit
  • Das Format mit drei Booten hat sich bewährt.
  • Die Regattabahn mit Up-and-down-Kurs direkt vor den Stegen des Veranstalters ist spannend für die Zuschauer.
  • Eine Kommentierung der Wettfahrten steigert den Spaß.
  • Letztlich sind jedoch zu wenig „Neue“ in den 2.4mR eingestiegen.
  • Nicht alle Qualifizierten haben sich zum Finale eingefunden.
  • Die Zuschauerzahl entsprach nicht immer den Erwartungen.

Als Konsequenzen wollen wir für 2019 nach folgendem Modus verfahren:

Triple Match Gewinnerin 2018: Megan Pescoe
  • Grundsätzlich wollen wir an der Triple Match Regatten festhalten.
  • Die regionalen Regatten sollen von den jeweiligen Veranstaltern weiter aktiv beworben und organisiert werden, um möglichst vielen Segler vor Ort die Möglichkeit zu geben, einmal 2.4mR zu segeln.
  • Die sollen keine Qualifikationsregatten mehr für das Finale sein.
  • Das Finale findet mit von der Klassenvereinigung eingeladenen Teilnehmern vor Beginn als Auftakt der Internationalen Deutschen Meisterschaft statt.
  • Die Siegerin oder der Sieger erhält die Trophy wie bisher und bekommt einen Eintrag in die Hall of Fame.

Wir sind uns bewusst, dass damit viel Initiative und Verantwortung auf die regionalen 2.4mR-Segler und Regattaveranstalter übertragen wird, sehen darin aber gerade auch den richtigen Weg für eine weitere Regionalisierung unserer Klasse. Wir sind gespannt, welches Revier die meisten Teilnehmer bei einer Triple-Match-Regatta zusammen bekommt.

Gerne könnt Ihr diesen Modus unten kommentieren!

Triple Match Finale 2018 in Berlin

Fünf Qualifikationsregatten gab es im ganzen Land. 10 Seglerinnen und Segler hatten sich für das Finale in Berlin qualifiziert. Doch etliche konnten aus Krankheits- oder anderen Gründen nicht kommen. Dennoch gab es mit letztlich neun Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hochklassiges Finalefeld am 04. Oktober direkt vor dem Hafen des Potsdamer Yacht Clubs am Wannsee.

In Plau hatten sich noch Kalle Dehler und Stefan Klötzing qualifiziert. Wild Cards erhielten unsere österreichischen und britischen Freunde Eva Jöchl, Kate Hedley und Mario Graus.

Gleich der 1. Flight hatte es mit Lasse Klötzing und Kalle Dehler in sich. Die Routine von Kalle setzte sich durch.
Im 2. Flight segelten Stefan Klötzing, Kate Hedley und Steve Bullmore. Steve setzte sich schnell ab, wurde aber noch einmal nach der Luvtonne von dem über die Tonne fahrenden Stefan zur Wende ins Nirwana gezwungen, was die Zuschauer zu Bewunderungsrufen hinriss, aber Stefan dennoch nicht den Sieg schenkte.
Im 3. Flight führte Dirk Jan Broertjes lange vor Megan Pescoe, die auf der letzten Vorwindstrecke zu Dirk aufschloss. Dirk luvte an, um Megan über die Ziellinie hinaus zu luven und dann mit einer schnellen Halse ins Ziel zu gehen. Doch Megan konterte, indem sie plötzlich auf Backbordbug halste, Wegerecht verlangte und unter dem verduzten Dirk Jan hindurch ins Ziel fuhr. Taktisches Segeln vom Feinsten!!
Der 4. Flight war eine reine österreichischen Angelegenheit, die Mario Graus vor Eva Jöchl für sich entschied.

Das Finale zwischen Kalle Dehler, Steve Bullmore, Mario Graus und Megan Pescoe geriet dann zu einer Lehrstunde für die Jungs an den Fußpedalen. Megan zeigte, was sauberste Manöver auf einer so kurzen Strecke bringen und siegte überlegen!

Sabine Mohr hat dieses Rennen im Film festgehalten und Michael hat es veröffentlicht. Hier hört Ihr auch die Kommentare von Detlef:

Siegerin Megan Pescoe ist nun natürlich auch in der Hall of Fame.

Megan mit Triple Match Trophy

TMT am Bostalsee

Und es gab mal Wind – nicht viel, aber gelegentlich zog sogar eine Bö durchs Regattagebiet. Neun Unerschrockene, davon fünf aus anderen Bootsklassen, die teilweise zum ersten Mal im 2.4er saßen, gingen an den Start. Unter ihnen mit Thomas Schwarz und Dirk Frank auch fast der gesamte gerade neugewählte Vorstand des Landesverband Saarländischer Segler e.V.

Start

Wie immer gab es kräftige Ratschläge von Land in Richtung auf eine Bahn, die Ulli Libor direkt vor die Stege gelegt hatte. Denn natürlich gingen die Zuschauer engagiert mit und feuerten Jeden – auch die Nicht-Sieger – an!

Zuschauer

Gewonnen haben das Ticket nach Berlin zum TMT-Finale Alexander Sadilek und Claus-Michael Lehr (bisher Dyas-Segler, aber wer weiß …)

Alexander und Claus-Michael (vl.n.r.)

TMT am Edersee

Das Triple Match am Edersee sorgte auch in diesem Jahr für großes Interesse und viel Spaß bei den Teilnehmern und Zuschauern.

Es wurde von Jörg Feder fachmännisch kommentiert und es mangelte nicht an  lautstarken emotionalen Trimm- und Taktikanweisungen von Land.

Die Sieger nach drei Flights waren unser Wettfahrtleiter und Gastsegler Jan Richard, Christian Bodler und Ulli Libor der das Boot von Maik Aberle segelte.

Der “ Hoffnungslauf“ der Zweitplazierten,  um an diesem  Finale teilzunehmen, verendete in totaler Flaute. So wurde das Finale auf den nächsten Tag verschoben.

Da Ulli auf eine Teilnahme verzichtete,  können sich Jan und Christian für das Triple Match Finale zur IDM am 4. Oktober beim Potsdamer Yacht Club vorbereiten.

TMT Event-Sieger am Edersee: Christian Bodler und Jan Richard

 Und natürlich ist nach dem TMT vor dem TMT. Der Bostalsee ruft mit diesen potientiellen Kandidatinnen und Kandidaten

TMT am Müggelsee

Das zweite Triple Match Trophy Event 2018 hatte herrlichen Sonnenschein und für Müggelspree-Verhältnisse hervorragenden Wind. Insgesamt neun Teilnehmer stellten sich der Qualifikation für den Endkampf in Berlin. Der erste Flight hatte es bereits in sich Jürgen, Vorjahressieger der Trophy, trat an gegen Bernd und Ulli. Es ging hart her, insbesondere bei der gewinnbringenden Innenraumposition an den Tonnen und die Führung wechselte mehrmals bis Ulli nach zwei Kurzrunden siegte.

Im zweiten Flight liess Lasse nichts anbrennen, obwohl er Basti an der ersten Tonne den Vortritt lassen musste. Der dritte Flight war dann ein Trömer-Familienrennen gegen „Langer“ Jürgen, der aus der Sonar „rüberkam“ und letztlich dann auch siegte.

Das Eventfinale bestritten damit drei ehemalige Olympia Teilnehmer:

Auch hier gab es wechselnde Positionen. Ulli versuchte es mehrfach auf der „Außenbahn“, kam damit aber nur hart ran, aber nicht „durch“. So siegte Jürgen Brietzke vor Lasse Klötzing und beide qualifizierten sich damit für das Finale.

Finalisten Jürgen Brietzke und Lasse Klötzing mit der Triple Match Trophy – nur mal zum Anfassen

Damit stehen die ersten vier Finalisten für Berlin fest.

Aspiranten für TMT – Quali

Der Berlin Cup am Müggelsee rückt näher. Er ist ja zusätzlich Austragungsort für die Berliner Meisterschaft und die Internationale Deutsche Meisterschaft der Parasegler.

Es wird aber auch das zweite Triple Match Trophy Ereignis des Jahres 2018 ausgesegelt.

Dabei geht es um die Qualifikation für das Finale im Oktober beim Potsdamer Yacht Club kurz von der offenen IDM. Mögliche Kandidaten für die Teilnahme hat Ulli bereits auf seinem Scoreboard verewigt:

Megan Pascoe, GBR, und Dirk Jan Broertjes, NED, haben sich in Essen auf dem Baldeneysee qualifiziert.

Wer wird es in Berlin sein?

Triple Match Event Baldeneysee

Zum ersten TMT-Event 2018 machten sich am Baldeneysee 12 Seglerinnen und Segler bereit, um sich für Berlin zu qualifizieren.

Schwach war der Wind aus Südost – fast schon einen Tradition bei den eher abendlichen Events. Dennoch wurde natürlich hart gefightet. Auf den Start kam es meist an.

Vier Sieger konnten im ersten Flight ermittelt werden

Der Endlauf sollte mit den vier Siegern laufen, von denen die ersten beiden sich qualifizieren. Aber der Wettergott bescherte am nächsten Tag herrlichen Sonnenschein … und keinen Wind. Generös verzichteten Eberhard Bieberitz und Ulli Libor im Sinne von Europa.

So sind qualifiziert für Berlin:

TRIPLE MATCH Finale – der Bericht von Bernd

Ja – Triple Match Race ist eine gute Ergänzung zu den üblichen Kursen und eine hervorragende Möglichkeit, die Klasse 2.4mR zu präsentieren.

Triple Match Start in der untergehenden Sonne

Nach 7 Events während der laufenden Saison, und immer eingebettet in unsere standardmäßigen Events, trafen sich die Qualifizierten zum großen Finale in Hamburg beim NRV am 2. November 2017.

Neben den 2.4 Seglern hatten sich auch bekannte Gesichter – Jürgen Brietzke – qualifiziert oder einfach beworben. So waren weitere Segler aus Hamburg, Belgien und den Niederlanden am Start.

Bei sehr guten Bedingungen, direkt vor dem Clubgebäude des NRV, guter Laune, Sonne, Wind und erträglichen Temperaturen wurde unter der Wettfahrtleitung von Stephan Giesen und den fachkundigen Moderatoren Ulli Libor und Detlef Müller-Böling der Sieger innerhalb von knapp 2 Stunden ermittelt. Herzlichen Dank an euch!

Sieger 2017 wurde Jürgen Freiheit vom Yachtclub Berlin-Grünau e.V.

Die Anzahl der Zuschauer zeigte, dass die Veränderungen innerhalb der KV sich positiv auswirken und die Bootsklasse 2.4mR sich zunehmend größerer Beliebtheit erfreut.

Für das kommende Jahr wünsche ich mir eine Wiederholung des TMT und vielleicht bei dem Einen oder Anderen ein verbessertes Niveau im Bereich der Regelkenntnisse.

Flight 1 und 2

Hoffnungslauf und Finale

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So – nun legt euch alle wieder hin und träumt von der neuen Saison 2018.

GER 11
Bernd Zirkelbach

 

 

 

 

 

TRIPLE MATCH Finale 2017

Welcher Name wird der erste auf der TRIPLE MATCH TROPHY sein?

Stephan Giesen hat zusammen mit seinen Glückskindern Anna-Lena und Jesper die erste Runde unseres TRIPLE MATCH Finales – unter Ausschluss des Rechtsweges 🙂 – ausgelost. Nur der 6. Flight wurde gesetzt: Die aktuell ersten drei der Rangliste treten gegeneinander an … dann waren´s nur noch einer. Ansonsten kann sich sehen lassen, was die Glückskinder für die erste Runde zustande gebracht haben.

Da nur der erste jedes Flights weiter kommt, reduzieren sich die Teilnehmer schnell:

Die ersten von Flight 7 und 8 qualifizieren sich direkt für´s Finale, die Übrigen treten noch einmal in einem Hoffnungslauf an

    Aber auch hier kommt dann nur noch der 1. ins Finale.

 

Wie man überhaupt in die Finalrunde in Hamburg kam

Bei sieben Triple Match Events in ganz Deutschland haben sich je zwei Teilnehmer qualifiziert. Leider können Jörg Feder, Michael Happich und Lasse Klötzing nicht nach Hamburg kommen. Das macht 11 Teilnehmer + die drei ersten der Rangliste = 14 Teilnehmer. Wildcards haben bekommen Carsten Kemmling, Segelreporter.com, sowie unsere ausländischen Segelfreunde Wieta Jonker, NED, Steve Bullmore, GBR und Präsident der International 2.4 Metre Class Association, sowie Jean-Paul Alexander, BEL.

Wir erwarten nicht nur spannenden Sport, sondern auch eine große Zuschauer-Resonanz; denn wir werben auch auf der Hanseboot auf zwei Ständen mit jeweils einem ausgestellten 2.4er, mit eintausend Postkarten zum Mitnehmen und mit diesem Plakat

 

Wir setzen eine Wegmarke im deutschen Segelsport!!