Corona-Cup – Virtual Regatta 2.4mR

Ich bin mir nicht ganz sicher, wer der initiale Ideengeber für unsere erste Wettfahrt im Jahr 2021 war; es war auf jeden Fall eine sehr gute Idee.

Kaum war die Ausschreibung online, haben sich auch schon 19 Teilnehmer bei Manage2Sail angemeldet. Neben den 17 Meldungen aus Deutschland waren auch die Tschechische Republik mit Alexander Sadilek und die Schweiz mit Urs Infanger am Start. Die deutschen Teilnehmer verteilten sich nicht nur auf alle Himmelsrichtungen, sondern auch auf die an diesem Wochenende herrschenden sehr unterschiedlichen Wetter-Zonen.

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NRV-Mitglied Peter Eckhardt über seine erste 2.4mR-Regatta

Dass wir einen Boom bei neuen 2.4mR-Seglern haben wissen wir mittlerweile. Eine große Gruppe aus Hamburg und aus Bremen ist noch im Herbst bei uns eingestiegen. Einer von Ihnen – Peter Eckhardt – bisher und weiterhin ausgewiesener Drachensegler, hat jetzt im Vereinsblatt des Norddeutschen Regattavereins einen Bericht über seine erste Regatta am Plauer See geschrieben. Wir veröffentlichen ihn hier für alle 2.4mR-Segler und für die wachsende Gemeinde der 2.4mR-Interessenten:

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Danke Peter für den schönen Bericht!

Christian berichtet: Trofeo am Comer See

Seit vielen Jahren sind wir mit Jesolo freundschaftlich verbunden. Doch durch die lange Hafeneinfahrt die nur im Schlepp zu fahren erlaubt war, ist das Interesse etwas gesunken. Inzwischen ist das freie Segeln vom Hafen bis ins Adria Meer gestattet! 

Als unsere italienischen Freunde zur Staatsmeisterschaft nach Velden Wörthersee kamen, beschlossen wir ebenfalls wieder nach Jesolo zu fahren. Dieses Jahr ist wegen der Pandemie die Regatta dort verschoben worden. Allerdings wurde die Regatta Trofeo Bianchi Albrici in Dervio, Comer See am 1. und 2. August 2020, wie geplant, durchgeführt. 

Mit Alexander (Sadilek, CZE 4) abgesprochen, fuhren wir hin. Über den Flüelapass an St. Moritz vorbei am Silvaplana See, wo wir beide vor 25 Jahren zur Euro waren, er mit der Moth, mir war damals der Laser ans Herz gewachsen. Die Fahrt war sehr abenteuerlich, Serpentinen und schmale Straßen ließen die Zeit verstreichen. 

Doch  glücklich in Dervio angekommen, wurden wir herzlichst empfangen. Bekamen einen Stellplatz direkt im Hafengelände, was dem Alexander sehr entgegen kam. Einen leicht zugänglichen Wasserliegeplatz bekam er noch oben drauf, wovon ich ebenfalls profitierte.

Gleich in den ersten Wettfahrten machte uns die Welle und der Wind echte Probleme, ganz andere Qualität dieser See. Antonio Squizzato war der eigentliche Favorit, doch dass hier auch sehr hart gesegelt wurde, war interessant. Mit Hilfe seines Trainers, der ihm die Startlinie freihielt, machten beide trotzdem einen Frühstart, der mangels Wettfahrten nicht zu streichen war. Alex und ich schlugen uns einigermaßen.

Die Versorgung mit Lunch-Paket auf dem  Wasser war notwendig. An Land gab es im Nachbarort ein Mehrgänge- Menü mit jede Menge Wein zum umfallen. 
Voll zufrieden nach Hause abgereist, Alexander meinte, da fahren wir nächstes Jahr wieder hin. Inzwischen hat sich Cristina aus Jesolo gemeldet, sie will den Challenge Cup unterstützen. Was für 2021 bedeutet, beide Orte Jesolo und Dervio aufzusuchen, falls die Regatten innerhalb zwei Wochen liegen.


Christian Bodler
GER 77

Ergebnisse hier

Sabine berichtet: Nevellüücht-Regatta 2020

Nach einigen Regattaterminabsagen, war es für mich der Saisonstart im 2.4 und nebenbei auch der persönliche Regattaeinstieg in die Klasse. Gefühlt vor einer halben Ewigkeit hatten wir mein Boot aufgehübscht und in Regattaform gebracht, die letzte Trainingsausfahrt ist 4 Monate her.

Da stellte sich mir doch beim Auftakeln die Frage: Wie war das noch mit der Klemmenaufteilung auf dem Klavier? Am Samstag ging es nach einer kurzen Einweisung aller Segler durch Lutz aufs Wasser. Ab 10 Uhr durften wir nach dem Auslaufen der Fahrgastschifffahrt die Elde aus eigener Kraft passieren, heuer ohne Schleppverband.

eng beisammen

Auf dem Plauer See wartete schon eine kurze steile Welle auf uns bei mittlerem Wind aus Ost, und dieser sollte im Tagesverlauf noch aufbriesen. Es konnten 3 Wettfahrten mit langen Kreuzen bei schralenden Winden gesegelt werden. Im 1. Rennen bei Wind um 10kn herrschten Idealbedingungen und alles fühlte sich richtig gut an.

Doch leider hatte sich der 2. Start durch ein Ankerslippen des Startschiffes deutlich verschoben. In der Wartezeit hatte der Wind schon ordentlich aufgefrischt. Im Anschluss segelten wir noch 2 lange Wettfahrten bis nahezu zum Umfallen, was ja zu Glück in der Klasse nicht geht. Der Wind wurde immer böiger und drehend. Bei dem Hack konnte ich ordentlich auf meinem neuen CFK-Klavier orgeln. 

Abends gab es gemeinsames Grillen unter einem luftdurchfluteten Schleppdach beim Plauer Hai Live mit Bremer Bier, welches die Neueinsteiger aus Bremen und uns zum Klasseneinstieg spendiert haben. Vielen Dank nochmal. 

Am Sonntag Morgen ging es schon um 9 Uhr bei herrlichem Sonnenschein und weniger Wind raus zum Start. Bei Südwind konnte wieder lang aufgekreuzt werden. Auch am 2. Tag schafften wir 3 anspruchsvolle Wettfahrten mit hoher Felddichte. Es blieb spannend bis zum Schluss.

Die Platzierungen auf der Ergebnisliste lesen sich wie ein alter Hut, allerdings waren diese bis zur letzten Wettfahrt  offen und es wurde hart gekämpft um jeden Punkt.  

bekannte Gesichter bei der Preisverteilung: Lutz als Verteiler, Ulli als 2., Heiko als 1. und Kalle als 3.

Bedanken für diese gelungene Regatta möchten wir uns bei allen ehrenamtlichen Helfern des Plauer Hai Live, allen voran bei Lutz Christian Schröder und für die Nutzung des Hafens beim Plauer Seglerverein.Wir freuen uns jetzt schon auf die Nevellüücht 2021!

Sabine Trömer
GER 50

Alle Ergebnisse.

Noch´n Bericht von Michael Tiemann, GER 31, auf der Webseite der Plauer Hai Live.

Maik berichtet: Prien-City-Cup 2020

Für den 13. Prien-City-Cup 2020 hatten 29 Boote aus den Nationen Deutschland, Großbritannien, Österreich, Tschechien und Frankreich gemeldet.

Ich reiste mit der „ Ostwind“ bereits am Donnerstag an, krante und nutzte gerne das Angebot von Christian Bittner zum Training. Freuen würde ich mich, wenn bei jeder Regatta vom Ausrichter so ein Angebot organisiert werden könnte, um von den Topseglern lernen zu können.

Freitag gingen dann, nach einem leckeren Weisswurstessen und der Eröffnung durch den Bürgermeister, 25 Boote an den Start. Der Chiemsee überraschte mit herrlichem Nordostwind der Stärke zwei bis drei Beaufort bei sehr schönem Wetter, also perfekten Bedingungen. Wettfahrtleiter Volker Mehlberg und sein Team nutzten die gute Chance und ließen vier der neun vorgesehenen Wettfahrten hintereinander segeln. Ganz klar führte Oliver Thies vom Hamburger Segelclub nach diesem Tag. An Land wurden wir, durch Corona bedingt in drei Speiseräumen, wieder mit leckeren Speisen und Getränken verwöhnt und es wurde viel gelacht und gefachsimpelt.

Am Samstag standen ab 11.00 Uhr weitere Wettfahrten auf dem Plan – aber leider gab es Startverschiebung wegen Windmangel. Die Startverschiebung wurde mit einer leckeren Kürbissuppe überbrückt und danach ging es aufs Wasser. Wenigstens konnten wir eine Wettfahrt segeln und so konnte jeder Segler sein schlechtestes Ergebnis streichen, da nun insgesamt 5 Wettfahrten gesegelt waren. Oliver Thies segelte einen weiteren Sieg heraus, konnte seinen zweiten Platz streichen und wurde ungeschlagen Gesamtsieger und Gewinner des Prien-City-Cups. Martin Koller überholte mit dem zweiten Platz in der letzten Wettfahrt noch Christian Bodler und wurde Gesamtzweiter, während Christian Bodler Dritter wurde.

Sieger Oliver Thies mit Bleitransporter

Am Sonntag gab es dann wieder mehrere Startverschiebungen, da der Wettergott uns leider keinen Wind schickte. Die vielen fleißigen Helfer im SCPC zauberten uns mit ihrem leckeren Essen, trotz ausbleibendem Wind, ein Lächeln auf die Lippen. Wir nutzen die Zeit für Fachgespräche unter Seglern und hatten jede Menge Spaß. 🙂

Im frühen Nachmittag wurde dann die Regatta mit nun insgesamt 5 Wettfahrten schweren Herzens beendet, die Besten wurden geehrt und die Boote mit Ihren Seglern traten die Heimreise an.

Bei den zwölf Seglern mit Handicap, die sich in dem starken Feld sehr gut schlugen, gewann der Gesamtsechste Bernd-Leopold Käther vom Joersfelder Segelclub e.V., vor Mario Graus und Gernot Ciprian beide vom Österreichischen Akademischen SV.

Ich war mit einem 15. Platz von 25 Startern sehr zufrieden, lernte viel von den „ alten Segelhasen „ und sage Danke an den SCPC mit Ihren vielen fleißigen Helfern für ein tolles Segelwochende.

Maik Aberle (GER65)

Alle Ergebnisse hier.

Bilder auf den Seiten des SCPC.

Auch die Segler-Zeitung: IDM 2020

Die Internationale Deutsche Meisterschaft 2020 zieht weitere journalistische Kreise. Jetzt berichtet auch die Segler-Zeitung in zwei Artikeln (S. 41 und S. 70) über Funktionäre, Teilnehmer, Wetter, schwierige Segelbedingungen, professionelle Wettfahrtleitung und Gastgeber. Und auf dem Titel der Ausgabe Oktober 2020 ist eindrucksvoll zu sehen, wie wir gegeneinander kreuzen (s.o.).

DSV-Präsidentin Mona Küppers kommt zu Wort, die bei der Eröffnung betont hatte, „dass Segeln wie kaum eine andere Sportart geeignet ist den Gedanken der Inklusion in praktische Realität umzusetzen, bei Chancengleichheit für alle Beteiligten!“

Alle unsere bedeutenden Segler werden genannt von Heiko Kröger, über Bernd Zirkelbach, Ulli Libor, Eberhard Bieberitz, Frank Schönfeldt, Kalle Dehler bis Poldi Käther.

Und natürlich werden die Sieger in Wort und Bild gezeigt.

Seite 41: Zum Lesen anklicken

Besonders hervorgehoben wird der Boom, den unsere Klasse erlebt: „Die Meisterschaft zeigte, auf welcher Erfolgsspur die Klasse derzeit unterwegs ist.“

Seite 70: Zum Lesen anklicken

Jedenfalls brauchen wir uns über die Presseresonanz in diesen Tagen nicht zu beklagen. Das gilt auch für die YACHT.

23. Berlin-Cup 2020 im YCBG

Der ursprünglich Anfang Mai d.J. geplante Berlin-Cup (Berliner Meisterschaft der 2.4mR) wurde wegen der Corona-Pandemie verschoben auf das erste Wochenende im September. Der Müggelsee war frei für unsere Klasse und zeigte sich an allen Tagen von seiner besten Seite.

Und der veranstaltende Yacht-Club Berlin Grünau machte alles, was erlaubt war, um bei dieser Regatta den Seglerinnen und Seglern ein wenig social event mit social distancing zu bieten.

Das von Bernd Zirkelbach und Jürgen Freiheit gesponsorte und zubereitete Frühstück wurde jeden Morgen nur durch ein Fenster auf die Terrasse gereicht, das Clubhaus war gesperrt. Abends verwöhnte uns der Koch Swen draußen mit allerlei Spezereien. Das Rahmenprogramm war also zwar abgespeckt, aber liebevoll vorbereitet und durchgeführt. Leider war das Essensangebot einfach zu gut um „Nein” zu sagen.

Die eigentlich wichtigste Nebensache der Welt, die Segelei, war ebenfalls perfekt. Auf die Frage, ob nicht auch 8 Wettfahrten statt der angesetzten 11 gereicht hätten, antwortete der Wettfahrtleiter Jan Prockat: „Seit dem 1. Berlin-Cup werden immer 11 Wettfahrten angesetzt!” Also waren Freitag 4, Samstag 4 und Sonntag 3 Races geplant. Und Wind und Wetter spielten mit. Während wir um die Wette segelten, war es von oben immer trocken, angenehm warm und bis auf den bedeckten Samstag sogar sonnig.

Kranen leicht dank IMMAC-Würsten

Am Freitag ging es bei leichtem Wind etwas verspätet los, doch stabilisierte dieser sich alsbald auf durchgehende rund 3 Beaufort. Samstag schon deutlich mehr, am Sonntag waren 3-4 Beaufort die Grundlage, um die 11 Wettfahrten durchzuziehen. Manche Böe war kräftig, doch bis auf Spritzwasser gut zu beherrschen. Die binnenseetypischen Windpendler beschränkten sich auf maximal 10-20 Grad, Bahnänderungen waren nicht erforderlich.

Oli im Polar-, Heiko im Karibik-, Ulli Zentraleuropa-Look bei der Preisverleihung
Vielfalt bei der Preisverleihung:
Oli im Polar-, Heiko im Karibik- und Ulli im Zentraleuropa-Look

Und so konnten sich alle 20 Teilnehmer gegenseitig bei rundum fairen Bedingungen über die Piste jagen. Insgesamt am erfolgreichsten waren dabei Heiko auf Platz 1, Ulli auf Platz 2, gefolgt von Neueinsteiger Oliver in seinem „Bleitransporter”. Die ersten Plätze bei den 11 Wettfahrten waren gut verteilt, auch Seriensieger Heiko hatte mal 2. und 3. Ränge dabei, durfte seinen Ausreißer in der 1. Wettfahrt aber streichen.

Weitere Einzelplätze erspare ich mir, guckt mal in die Ergebnisse unter https://manage2sail.com/de-de/event/BC2020#!/results?classId=3fc4bf86-e5ba-4705-9074-1bd0aa8790d8

Als Held vom Mittelfeld (Platz 10 von 20, deswegen Berichterstatter) hatte ich selbst in Rennen 6 mal ein ungewohntes Erfolgserlebnis. Vom Start weg war ich der Glücklichste im Umgang mit den Winddrehern und führte das Feld bis zur letzten Bahnmarke vor dem kurzen Zielschenkel an. Kurz vor dieser spielte Heiko sein Können aus und holte mich wieder auf den Boden der Realität zurück. Doch auch Platz 2 knapp hinter Heiko war für mich gut für’s Gemüt.

Kurzum, der unter Corona-Einschränkungen vom YCBG und seinem Regattateam durchgeführte 23. Berlin-Cup war ein perfektes Segelerlebnis. Ich freue mich auf den 24. Berlin-Cup in 2021, hoffentlich wieder unter „normalen” Randbedingungen.

Großes Dankeschön 
Poldi Käther
GER 123

Tim Trömer´s IDM 2020

Wir sind am Donnerstag Abend gegen 17:00 im VSaW am Wannsee angekommen. Wir haben sofort die Boote aufgetakelt, in der Hoffnung am selben Abend noch segeln zu können, was leider nicht geklappt hat, da die Mitgliederversammlung der Klasse an diesem Abend auf dem Programm stand. So haben wir einen gemütlichen Abend mit anderen Teilnehmern verbracht. 

Am Freitag sind wir dann erwartungsvoll aufgewacht und haben sofort nach dem Frühstück unsere Boote fertig gemacht.  Der Wetterbericht hatte wenig Wind und 33°C für diesen Tag angesagt und die Wettfahrtleitung wollte an diesem schönen Tag 3 Wettfahrten veranstalten. 

Wir machten den ersten Start und brachten ein schönes Rennen zu Ende, welches für mich allerdings nicht so gut lief. Ich hoffte, es als Streicher benutzen zu können. Darauf folgten noch 2 weitere Startversuche, allerdings wurden beide wegen des instabilen Windes abgesagt. Bei dem letzten Rennen war ich sehr frustriert darüber. Ich lag zu dem Zeitpunkt, als es abgebrochen wurde, auf Platz 3.  So schafften wir an diesem Tag nur ein Rennen und hatten die nächsten Tage umso mehr zu segeln. 

Am Samstag waren eigentlich 3 Rennen geplant, allerdings haben wir noch eins vom Freitag aufgeholt, welche wir dann bei deutlich besserem Wind auch sehr gut über die Bühne brachten.
Die ersten beiden Wettfahrten liefen mittelmäßig mit den Plätzen 21 und 17 von 40 Teilnehmern. Das dritte Rennen an diesem Tag startete gut für mich, aber im Ziel musste ich bemerken, dass ich einen Frühstart hatte und somit für das Rennen nicht gewertet wurde. Ich musste nun das Ergebnis vom Vortag in die Wertung nehmen, was mich ziemlich ärgerte. Aber für diesen Tag stand ja noch eine Wettfahrt aus. Ich legte für dieses Rennen nochmal alle Emotionen ab und segelte einen 13. Platz in dem sehr starken Feld. Ich war damit ziemlich zufrieden. 

Tim in guter Position

Der letzte Tag sollte der anspruchsvollste Tag werden, da wir starken Wind bis zu 24 Knoten hatten. Ich kam erstaunlich gut damit klar und konnte immer lange in der Spitzengruppe mithalten. Allerdings hatte ich trotzdem ein paar Probleme, zum Beispiel auf dem Vorwindkurs. Ich wurde wieder auf den 15. und 14. Platz durchgereicht. 

Nun war die deutsche Meisterschaft in der 2.4 mr Klasse beendet. Ich war gespannt ob ich mich nochmal verbessern konnte im Vergleich zu den Vortagen. An Land angekommen, warf ich einen Blick auf die Liste was, mich wiederum erschütterte. Ich hatte mich gerade mal um einen Platz verbessert und musste mich mit dem abschließenden 25. Platz zufrieden geben, was ich auf jeden Fall nicht war. 

Dennoch war es eine sehr positive Veranstaltung und besonders das Programm, was an Land stattfand, war sehr gut gelungen und das Essen war immer sehr lecker. Auch die Wettfahrtleitung hat ihren Job gut gemacht und die Wettfahrten sehr fair ausgetragen. Mein Vater, der auch mit segelte, und ich kommen gerne wieder im VSaW zum Segeln vorbei. 

Tim Trömer

GER 51

Ergebnis im Detail

Diese Bilder und noch viele mehr mit allen Teilnehmern im Detail bei Sören Hese.

IDM 2020: War ein klasse Event!

Die Organisation, die Durchführung, das Hygienekonzept, die Wettfahrtleitung, die Freundlichkeit und natürlich die Segler haben keine Wünsche für die erste hochkarätige Regatta in 2020 offengelassen.

Die Ergebnisse fanden in etwa in der erwarteten Reihenfolge statt. Glückwunsch an Heiko und alle Platzierten.

Kalle Dehler (2.) Heiko Kröger (1.) Ulli Libor (3.)

Ich kann nur sagen: Herzlichen Dank an den VsaW und allen Mitgliedern, die an der IDM beteiligt waren. Allen voran Robert Niemczewski, seinem Team auf dem Wasser und Frank Butzmann und seinem Team an Land.

So, nun wäre ich schon fertig. Aber wir hatten drei neue Gesichter erstmalig in einer Regatta und dann gleich bei einer Meisterschaft: Frank Schönfeldt, Michael Dehler und Oliver Thies. Alle drei sind in anderen  Klassen stark beachtete Segler. Sie haben sich sehr gut bei den wechselnden Bedingungen geschlagen und zeigten sich beeindruckt von unserer integrativen Klasse. Ein lesenswertes Statement dazu von Frank steht auf Yacht-Online mit dem wunderbaren Zitat „Die Regatta hat mein Leben verändert“.

Für die Zukunft, glaube ich, werden wir noch viele weitere prominente Segler in unsere Klasse begrüßen können. Wir freuen uns darauf.

Bernd Zirkelbach

GER 11 

Und hier der link zu allen Ergebnissen.

Sören Hese hat 1020 (!) sensationelle Bilder von der Veranstaltung gemacht und auf seiner Webseite veröffentlicht.

Österreichische Staatsmeisterschaft 2020

Dieses Jahr fand die Österreichische Staatsmeisterschaft der 2.4mR vom 07.08.2020 – 09.08.2020 in Maurach am Achensee statt. Der Segelclub Prien Chiemsee (SCPC) war bereits am Montag der Woche mit 4 Seglern vor Ort, um zusammen mit den österreichischen und tschechischen Regattateilnehmern unter der Leitung von Christian Bittner zu trainieren.

Training vor der Meisterschaft

Während beim Training noch Regenwetter vorherrschte, war bei den Regattatagen bestes Segelwetter mit Sonne und Wind. So konnte die Wettfahrtleitung die geplanten 10 Wettfahrten ohne Probleme durchführen. Am Vormittag waren eher die Leichtwindexperten gefordert, nachmittags konnte man mit Windstärken von 14 bis 16 Knoten segeln.

Ulli Libor hatte am Ende die Nase vorn, gefolgt von Alexander Sadilek und Mario Graus. Somit ist Ulli jetzt Internationaler Österreichischer Meister, während Mario nun Österreichischer Staatsmeister ist.

Sieger auf den Podien

Es war wieder eine sehr schöne Veranstaltung in lockerer Atmosphäre. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Jörg Meierdiercks, GER 22

Alle Ergebnisse