Neptunregatta 2018 – der Bericht

Für viele, nach einer echten Sommerpause, die Gelegenheit mal wieder die Klinge zu kreuzen. In Vorfreude und voller Erwartungen rollten dann auch schon vor dem Regattatag die ersten Zugmaschinen mit den Americas Cuppern für Arme oder wer es will, mit dem Opti für Große auf dem Hafengelände in Plau an. Oh Staunemann –  da haben ja schon welche ein Training gemacht. Ähhh – Trainig wäre ja auch nicht schlecht. Also Mast rein und raus, denn es gab genug Wind für alle. Nach langer Zeit endlich mal wieder versuchen, die Wellen auf dem See zu plätten – das tat gut. Bei mir in Schwerin war es permanent heiß und immer wenig Wind, also war die Motivation allein rum zu segeln sehr übersichtlich.

Die Regatten zu beschreiben ist relativ leicht. Vorne waren die, die gut gestartet sind, die Drehungen mitgenommen haben und zwischen Gegner und nächster Tonne geblieben sind. Kalle hat‘s am besten gemacht, zumal er seine Karre anscheinend sehr gut im Griff hat. Für mich sehr erfreulich, das seglerische Leistungsvermögen derer, die erst seit kurzer Zeit in unserem Boot sitzen. Sabine T. – Du bist der Hammer. Ich vermute, dass wir, da Ihr nun zu dritt seid, uns die Nummern einprägen müssen – sonst kommt man durcheinander. Ich hab’s erst am zweiten Tag auf der Ergebnisliste gerafft, wer alles wo auf dem Parcour ist. Das Revier und drum herum – super!

Sieger: Jürgen (2.), Kalle (1.), Eberhard (3.)

Eine Sache sollten wir beim Nevellüücht in Plau in diesem Jahr mal besprechen. Das Befahren des Kanals stellt sich als kleines, m.E. aber lösbares Problem dar. Es darf nicht gesegelt werden! Eine Ausnahmeregelung ist illusorisch, also müssen wir es klären. Es spielten sich unterhaltsame Szenen vor und im Kanal ab, die zum einen der Spezifik unseres Bootes geschuldet, aber auch mit der Qualität einiger „Schlepperkapitäne“ in Verbindung zu bringen waren. An Land bekam ich mit, wie Segler aus anderen Klassen sich unterhielten und versuchten die Frage zu klären, wie wir aus dem Cockpit auf das Vorschiff kommen um die Vorleine für den Schlepp vorzubereiten und zu übergeben.

Geschleppt ist richtig, gesegelt ist falsch – im Kanal zum Hafen

Also Leute denkt an Training – ohne Fleiß kein Preis. Das schönste Bundesland der Welt bietet Euch mit dem Nevellüücht in Plau noch einmal in diesem Jahr die Gelegenheit vor der Deutschen Meisterschaft zu testen. Klärt die Fragen: Investition in Trainings oder kauft Ihr Euch die neue Garnitur mit Turbolader und Restwindverstärker. Lösungsvorschlag: BEIDES – MACHT MEHR. International sollte sich doch unsere Entwicklung auch mal in Ergebnissen messen lassen und widerspiegeln.

Eberhard Bieberitz , GER 111, manchmal RUS 10

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